Das war die #diginclusion Workshopreihe

Im ersten Halbjahr 2019 setzten sich im Rahmen des #diginclusion Projektes Teams aus dem Netzwerk von arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich mit möglichen Strategien zur Umsetzung digitaler Inklusion in ihren Lebenswelten und Arbeitsfeldern intensiv auseinander.

Beim Kick Off im März wurden Gruppen gebildet und gemeinsame, relevante Themen erarbeitet, danach interviewten die Innovationsteams, die jeweils aus Repräsentant*innen unterschiedlicher Unternehmen bestanden, Klient*innen und Mitarbeiter*innen Sozialer Unternehmen, um ihre Ideen einem „Reality Check“ zu unterziehen. Weiter ging’s dann mit einem so-genannten „Boost Camp“, in dem den Teilnehmer*innen spannendes Wissen zur Entwicklung von Prototypen vermittelt wurde und sie mit entsprechenden Tools und Know How ausgestattet wurden.

Bei der Abschlussveranstaltung am 25. Juni wurden nicht nur die Ergebinsse der Innovationsteams vorgestellt – es konnten bereits erste Prototypen getestet werden!

So entwickelte etwa das Team „Emotionale Scheu“ eine Starterbox (aus einem upgecycleten VHS-Schachtel!), die in ansprechendem Design u.a. in Form eines kleinen „Digitalen Fremdwörterbuches“ niederschwellig Informationen vermittelte. Team „skills4innovation“ entwicklete ein Konzept für „Digi-Cafés als Offene Räume“ während sich das Team „Digitale Skills“ einen „#diginclusion Day in Sozialen“ Unternehmen plante. Das Team „Usability“ entwickelte einen Prototypen für eine interaktive Website mit dazugehöriger App, die eine gemeinsame, nutzer*innenfreundliche Oberfläche für die Herausforderungen des Alltags, wie etwa die Themenkomplexe Arbeit, Lernen, Geld und Amtswege, bieten soll.

Spannend im gesamten Prozess war, das der Großteil der Ideen-Umsetzungen durch die Innovationsteams letztendlich analoge Angebote darstellten, was die Wichtigkeit der Schnittfläche analog/digital vor allem im sozialen Kontext betont.

Digitale Scheu wurde zum einen bei mannigfaltigen Zielgruppen der Angebote Sozialer Unternehmen, aber auch bei vielen Mitarbeiter*innen selbst verortet.

Ein generelles Learning der #diginclusion Workshopreihe war es auch, dass vor allem im Kontext Sozialer Unternehmen eine wirklich weitreichende Palette an unterschiedlichen Formen digitaler Exklusion zum Tragen kommt. Aber dass wir es auch mit einer breit gefächerten Ausgangssituation an digitalen Kompetenzen zu tun haben.

Darauf aufbauend wird arbeit plus weitere Schritte und Projekte entwickeln. Wir laden euch herzlich ein, den > arbeit plus Newsletter zu abonnieren, in dem wir euch über zukünftige Entwicklungen gerne auch dem Laufenden halten!

Abschließend möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Teilnehmer*innen, Interviewpartern*innen, dem Team von Wonderwerk, das uns so professionell begleitet hat, sowie bei der Österreichischen Forschungsföderungsgesellschaft – FFG, die das Projekt kofinanziert hat, bedanken!